Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Februar 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen Maria Jandrisevits, Karl Adlitzerstrasse 32, 2514 Traiskirchen, Österreich (nachfolgend „Auftragnehmerin" oder „Bewertungshelden") und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber").

Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung dieser AGB. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt deren Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 1 Konsumentenschutzgesetz (KSchG), gelten die nachfolgenden Bestimmungen nur insoweit, als das KSchG und sonstige zwingende verbraucherrechtliche Vorschriften keine abweichenden Regelungen vorsehen.

§ 2 Vertragsgegenstand

Bewertungshelden bietet Dienstleistungen im Bereich des Online-Reputationsmanagements an. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere:

  • Die Prüfung von Google-Bewertungen auf Verstöße gegen die Google-Richtlinien
  • Die Erstellung und Einreichung fundierter Überprüfungsanträge bei Google
  • Die Begleitung des Überprüfungsprozesses und Information des Auftraggebers über den Fortschritt

Die Auftragnehmerin schuldet keinen bestimmten Erfolg, sondern die sorgfältige und fachgerechte Durchführung der vereinbarten Prüfungs- und Meldeleistungen. Die finale Entscheidung über die Entfernung einer Bewertung obliegt ausschließlich Google. Eine Garantie für die erfolgreiche Entfernung einer Bewertung kann und wird nicht abgegeben.

Die Dienstleistung stellt ausdrücklich keine Rechtsberatung und keine Rechtsdienstleistung im Sinne des Rechtsanwaltsordnung (RAO) dar. Für eine individuelle rechtliche Beratung wird dem Auftraggeber empfohlen, einen in Österreich zugelassenen Rechtsanwalt zu konsultieren.

§ 3 Vertragsabschluss

Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Webseite stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum). Der Vertrag kommt durch die Auftragsbestätigung der Auftragnehmerin per E-Mail oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande.

§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot, das die Auftragnehmerin dem Auftraggeber nach der kostenfreien Ersteinschätzung unterbreitet.

Für Verbraucher (B2C) sind die angegebenen Preise Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer und aller sonstigen Abgaben. Für Unternehmer (B2B) gelten die Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe.

Die Vergütung wird nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung (Einreichung des Überprüfungsantrags bei Google) fällig, sofern im individuellen Angebot nichts anderes vereinbart wurde.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören insbesondere die genaue Bezeichnung der zu prüfenden Bewertung(en) sowie alle relevanten Hintergrundinformationen zum Sachverhalt.

Verzögerungen, die auf eine unzureichende oder verspätete Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin und berechtigen nicht zur Minderung der vereinbarten Vergütung.

§ 6 Leistungserbringung

Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen und unter Beachtung der jeweils geltenden Google-Richtlinien. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die Leistung auch durch qualifizierte Dritte erbringen zu lassen, sofern dies für die ordnungsgemäße Auftragserfüllung erforderlich ist.

§ 7 Haftung

Die Auftragnehmerin haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin gegenüber Unternehmern nicht.

Gegenüber Verbrauchern haftet die Auftragnehmerin auch bei leichter Fahrlässigkeit, jedoch beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für Personenschäden (Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit) bleibt in jedem Fall unberührt und wird nicht eingeschränkt.

Die Auftragnehmerin haftet nicht für Entscheidungen, die Google im Rahmen des Überprüfungsprozesses trifft. Ebenso wird keine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden übernommen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 8 Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen nach den §§ 922 ff ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch). Die Gewährleistungsfrist beträgt für Verbraucher zwei Jahre ab Leistungserbringung. Für Unternehmer wird die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr ab Leistungserbringung verkürzt, soweit gesetzlich zulässig.

Da die Dienstleistung keinen bestimmten Erfolg schuldet, bezieht sich die Gewährleistung auf die ordnungsgemäße Durchführung der vereinbarten Prüfungs- und Meldeleistungen, nicht auf das Ergebnis der Überprüfung durch Google.

§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz

Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, dies ist zur Leistungserbringung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG). Nähere Informationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.

§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht gemäß dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) zu. Die vollständigen Informationen zum Widerrufsrecht einschließlich des Muster-Widerrufsformulars finden Sie in unserer gesonderten Widerrufsbelehrung.

§ 11 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag endet mit der vollständigen Erbringung der vereinbarten Leistung. Eine vorzeitige Kündigung ist für beide Seiten aus wichtigem Grund jederzeit möglich. Im Falle einer vorzeitigen Kündigung durch den Auftraggeber sind bereits erbrachte Teilleistungen anteilig zu vergüten.

§ 12 Alternative Streitbeilegung

Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Im Falle einer Streitigkeit informieren wir den Auftraggeber über die zuständige Stelle zur alternativen Streitbeilegung gemäß dem Alternative-Streitbeilegung-Gesetz (AStG).

Die zuständige Stelle für Online-Streitigkeiten ist die Internet Ombudsstelle: www.ombudsstelle.at

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Republik Österreich unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.

Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des KSchG und hat seinen Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder Beschäftigungsort in Österreich, ist für Klagen gegen den Verbraucher nur das Gericht zuständig, in dessen Sprengel der Wohnsitz, gewöhnliche Aufenthalt oder Beschäftigungsort des Verbrauchers liegt (§ 14 KSchG). Der Verbraucher kann seine Ansprüche auch bei jedem anderen gesetzlich zuständigen Gericht geltend machen.

Für Streitigkeiten mit Unternehmern wird als Gerichtsstand der Sitz der Auftragnehmerin vereinbart, sofern gesetzlich zulässig.

§ 14 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die einschlägige gesetzliche Regelung.